Auf Schleichwegen in den Garten des Papstes

Vatikan

Abgeschottet durch die Schweizer Garde, leben der Papst und seine Kardinäle in der Vatikanstadt. Viele Tausende Besucher wollen jedes Jahr den Vatikan besuchen. Sie beten im Petersdom, knien vor Papst Johannes Paul XXIII., den man hinter Glas begutachten kann oder auch vor der Gedenkstätte von Johannes Paul II. In den Fluren der Museen des Vatikans fühlen sich die Besucher wohl. Dies alles ist Grund vom Kirchenstaat, doch kann man keinen Fuß auf das geheime Land neben diesen Gebäuden setzen.

Aber es gibt auch ein paar unbekannte Hintertüren, um einen Einblick ins Leben von Papst Benedikt XVI. zu bekommen. So kann man zum Beispiel den Campo Santo Teutonico (kleiner Friedhof) besichtigen, wenn man die Wache vormittags auf Deutsch anspricht. Für Deutsche und Österreicher muss dieser Bereich des Vatikans ungehindert erreichbar sein, in dem sie zur Ruhe kommen können.

Im Vatikan arbeiten in etwa 3.000 Leute. Es gibt aber nur etwa 550 Staatsbürger mit einem Pass aus dem Vatikan. Und es wohnen nur 932 Menschen auf dem Gelände, dazu gehören der Papst, sein Privatsekretär, seine Haushälterin und auch die Schweizergardisten. Auch der vatikanische Gärnter wohnt hier mitten im Grünen.

Wenn man an einer Führung teilnimmt, zu der man sich vorher angemeldet hat, kann man auch die Gärten des Vatikans besichtigen. Etwa 30 Kilometer vor der Stadt sammeln Bienenvölker den päpstlichen Honig, den es im Vatikanshop zu kaufen gibt, der aber nur den Angestellten zugänglich ist.

Als normaler Besucher muss man sich mit witzigen Souveniers zufrieden geben, wie zum Beispiel Schweizergardisten aus Plastik oder purpurfarbene Kappen, die zum Bischofsoutfit gehören. Ein Besuch im Vatikanstaat lohnt sich als Entdeckungstour sehr wohl.

Leave a Reply